Aktuelle Thromboseprophylaxe nach intraokularen Eingriffen – eine Umfrage unter Ophthalmologinnen und Ophthalmologen
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
die postoperative Thromboseprophylaxe stellt einen wichtigen Bestandteil der perioperativen Patientenversorgung dar. Während für viele chirurgische Fachdisziplinen klare Empfehlungen zur Indikation, Dosierung und Dauer bestehen, fehlen in der Augenheilkunde bislang standardisierte Richtlinien. Dies gilt insbesondere für vitreoretinale Eingriffe, bei denen eine strenge postoperative Lagerung erforderlich ist.
Da ophthalmologische Patientinnen und Patienten häufig älter sind und systemische Risikofaktoren für thrombembolische Ereignisse aufweisen, stellt sich die Frage, inwieweit eine routinemäßige Thromboseprophylaxe nach intraokularer Chirurgie mit postoperativ notwendiger Lagerung erforderlich und gleichzeitig sicher ist. Auf der anderen Seite besteht die Sorge, dass eine pharmakologische Prophylaxe das Risiko für okuläre Blutungskomplikationen erhöhen könnte.
Ziel dieser Umfrage ist es, einen Überblick über die derzeitige klinische Praxis und Einschätzung zur postoperativen Thromboseprophylaxe in der Ophthalmologie zu gewinnen. Die Ergebnisse sollen helfen, aktuelle Vorgehensweisen zu vergleichen und Ansatzpunkte für zukünftige Studien oder Leitlinienentwicklungen zu identifizieren.
Die Teilnahme ist anonym und freiwillig.
Das Ausfüllen des Fragebogens dauert etwa 5-7 Minuten.
Es gibt keine richtigen oder falschen Antworten. Im Kommentarfeld am Ende jedes Abschnitts können Sie zusätzliche Anmerkungen eintragen. Die Datenerhebung und Auswertung erfolgen vollständig anonym.
Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Zeit und Ihre wertvolle Einschätzung zu diesem klinisch relevanten Thema.